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Die Konferenz der Chefredaktorinnen und Chefredaktoren warnt vor der voreiligen Kriminalisierung von Journalisten

Die Schweizer Chefredaktorenkonferenz stellt mit Sorge fest, dass sich die Behinderungen von Medienschaffenden in jüngster Zeit gehäuft haben. So hat der britische Nachrichtendienst die Londoner Redaktion des „Guardian“ gezwungen, die Daten zum Fall Snowden zu löschen, der Partner des federführenden Redaktors wurde am Flughafen London-Heathrow stundenlang festgehalten. In Neuenburg haben Beamte die Wohnung des Journalisten Ludovic Rocchi in La Chaux-de-Fonds durchsucht – in seiner Abwesenheit. Sie haben Computer, Datenträger und Unterlagen konfisziert und abtransportiert. Rocchi wird der Amtsgeheimnisverletzung, Ehrverletzung und Verleumdung beschuldigt, vergleichsweise harmloser Delikte also, welche eine Behandlung wie bei einem Schwerverbrecher nicht rechtfertigen.
Die Medienfreiheit ist eines der höchsten Güter in der Demokratie. Die Konferenz der
Chefredaktorinnen und Chefredaktoren warnt deshalb vor der voreiligen Kriminalisierung von Journalisten und protestiert gegen das von der Neuenburger Staatsanwaltschaft angeordnete, massive Vorgehen gegen Ludovic Rocchi und den Übergriff des britischen Nachrichtendienst auf die Redaktion des „Guardian“.
Sie wird auch den offenen Protestbrief verschiedener nordischer Chefredaktoren an den
britischen Staatspräsidenten David Cameron mitunterzeichnen.
Weitere Auskünfte:
Martin Spieler, Präsident der Konferenz der ChefredaktorInnen
Telefon +41 (0)44 248 47 55, E-Mail martin.spieler@sonntagszeitung.ch

Code of Conduct

Empfehlungen zum Umgang mit bezahlter Werbung

Alle Akteure – Redaktionen, Verleger und Werber – betonen in ihren Verhaltens- oder Standesregeln uneingeschränkt das Prinzip der vollen Transparenz gegenüber dem Publikum. Für den Medienkonsumenten muss demnach immer klar erkennbar sein, welche Inhalte redaktionell verantwortet und welche kommerziell beeinflusst, also von Dritten bezahlt sind. Werden die Formen in der Absicht vermischt, die Medien- Konsumenten zu täuschen, leidet die Glaubwürdigkeit sowohl der Redaktion, der Verleger als auch der Anzeigenkunden der Gattung Zeitungen und Zeitschriften.
Code of conduct

Generalversammlung 2007

23. März 07, ab 14.15 Uhr im Salon Rouge im Hotel Bellevue, Bern
Gastreferent: Michael Grabner, Chef von Holtzbrinck

Traktanden GV

  • Protokoll der GV 2006
  • Jahresbericht 2006, Jahresrechnung 2006
  • Antrag auf Decharche-Erteilung
  • Budget 2007, Festsetzung Mitgliederbeiträge
  • Wahl des Vorstandes, Verabschiedung von Andreas Netzle und Sonja Wunsch aus dem Vorstand
  • Wahl der Revisionsstelle
  • Aus dem Presserat: Peter Studer, Präsident des Schweizer Presserats, gibt einen kurzen Ueberblick. Diskussion
  • Aktivitäten 2007/Diskussion
  • Public Journalism (Roger Blum, Marlis Prinzig)
  • Anträge/Varia

Herbsttagung 2006

zum Thema „Die Bedeutung des Lokaljournalismus für die Tageszeitungen“.
Lokaljournalismus als Erfolgsfaktor – wer gewinnt im Zürcher Pressekrieg?

Montag, 6. November 2006, 18.30 Uhr mit anschliessendem Nachtessen im Goethestübli des Restaurants Kaisers Reblaube, Glockengasse 7, 8001 Zürich

Gastreferenten: Rolf Bollmann (GL Tamedia, der TA erscheint an diesem Tag erstmals mit fünf Split-Ausgaben), Beat Lauber (GL NZZ-Gruppe) und Eugen A. Russ (Verleger der Vorarlberger Nachrichten).

6. Generalversammlung der Konferenz der ChefredaktorInnen

im 8. März 2006, 14.30 Uhr, Restaurant zum Zähringer, Badgasse 1 in Bern

Traktanden GV

  • Protokoll der GV 2005
  • Jahresbericht 2005, Jahresrechnung 2005
  • Antrag auf Decharche-Erteilung
  • Budget 2006, Festsetzung Mitgliederbeiträge
  • Wahl des Vorstandes
  • Wahl der Revisionsstelle
  • Aus dem Presserat: Peter Studer, Präsident des Schweizer Presserats, gibt einen kurzen Ueberblick. Diskussion
  • Präsidialadresse/Programm 2006
  • Anträge/Varia

Rahmenprogramm
Im Anschluss an die statutarischen Geschäfte folgt eine Debatte mit
Martin Schimpke, Direktor von Arkwright, Hamburg, zum Thema
Wie lange werden Leser noch für Printmedien bezahlen
Anschliessend Diskussion und Apéro.